Pharsis-Goldschmiedeausstellung





Plakat Ausstellung Oktober 2020

Physis ist ein anderes Wort f├╝r Natur.

 

ÔÇ×Physics is another Word for NatureÔÇť

Schmuck , Objekte aus Metall und Malerei
K├╝nstlerinnen:
Vanessa Bernhardt
Noemie Boebs
und Lena Grewenig
Die Ausstellung ÔÇ×physics is another word for natureÔÇť im temporary showroom
L├╝beck zeigt drei weibliche K├╝nstlerpositionen aus verschiedenen Disziplinen.
Wie der Titel der Ausstellung schon verr├Ąt, widmet sich die Ausstellung den auftretenden
Ph├Ąnomene unserer Umgebung auf unserem Planeten.
Auf humorvolle Weise und mit wissenschaftlicher Recherche werden aufgestellte
Theorien, wie beispielsweise die Gaia Theorie unter die Lupe genommen und werfen in
den gezeigten Arbeiten neue Fragen auf. Die Arbeiten der St├Ądelabsolventin und
Meistersch├╝lerin von Christa N├Ąher, Lena Grewenig kn├╝pfen hieran an und tauchen direkt
in die weiblichen Tiefen ihres K├Ârpers ein , erreichen jedoch ├╝ber ihre Entfremdung und
Dekontextualisierung eine Distanz, sodass sie sich gegen├╝ber dem Betrachter ├Âffnen, um
seine eigene Assoziation mit der eigenen K├Ârperlichkeit und pers├Ânliche Interpretation
zulassen. Die mit teils selbst hergestellten Erdpigmenten ( welche die K├╝nstlerin aus
Gebirgen sammelt und zu Pulver verarbeitet) entstandenen Gem├Ąlde Lena Grewenigs
ziehen mit dieser gew├Ąhlten Materialit├Ąt eine weitere Linie zum Titel der Ausstellung.
N├Ąmlich die genuine Verwurzelung unserer K├Ârpers mit dem der Erde.
In den Arbeiten Noemie Boebs wird dieses Zusammenspiel aufgegriffen. Bodenkundliche
und kulturelle Recherchen veranlassten die K├╝nstlerin zu Erdmassen oder Steinen
verarbeiteten Objekten. Mit dem theoretischen Ansatz Noemie Boebs, erf├Ąhrt der
Betrachter, in wieweit ein konzeptioneller Ansatz sich im gestalterischem Schaffen ├Ąu├čert.
Dabei interessiert Noemie Boebs vor allem auch das Thema der Bodenkunde.Aus der
Betrachtung von Aspekten eines Bodens, der ein lebender K├Ârper ist, spannt Sie ihren
eigenen philosophischen Bogen ├╝ber Raum und Zeit.
In den Arbeiten der j├╝ngst pr├Ąmierten Goldschmiedin Vanessa Bernhardt ( Stipendiatin
des Celia Holzer Stipendiums, Hanau), wird die Sprache der K├Ârper untersucht , die ohne
Worte funktioniert und nur ├╝ber das haptische , visuelle arbeitet. Hierbei widmet sich die
Vanessa Bernhardt einer Forschung, die ├╝ber Formensprache geht. Mit ihren Arbeiten
macht sie erkenntlich, dass die Sprache der Objekte ohne Worte zwar begrenzter zu sein
scheint, aber dann mit einer unerwarteteten Kraft, unsere Sinne aus der eigenen
Begrenztheit heraustreten l├Ąsst, indem sie eine weitere Dimension von Wahrnehmung
schafft, die uns nur ├╝ber das Erfahren ihrer Objekte erm├Âglicht werden kann. Damit
beweist sie zum einen die Kraft der K├Ârper um uns , wie auch die Kraft des uns am
n├Ąchsten K├Ârpers, dem eigenen.

Objekte: